Kompetenzen entwickeln - Beschäftigung sichern -  Chancengleichheit schaffen


                                                                                                               Foto: Wolfsburg AG

Beim gut besuchten „Gründergold Marktplatz“ im Atrium des InnovationsCampus berieten Experten rund um das Thema Existenzgründung. Eingeladen hatte die IHK Lüneburg-Wolfsburg mit ihren Netzwerkpartnern.

Es gab durchweg positives Feedback von den Gründungsinteressierten. Insbesondere wurde es als hilfreich empfunden, an einem einzigen Nachmittag Fragen mit allen für eine Gründung wichtigen Partnern besprechen zu können. So fühlten sich einige in ihrem Vorhaben bestätigt und andere sagten, dass sie dank der zielführenden Gespräche direkt einen Schritt weitergekommen sind. Wir wünschen allen potentiellen Gründerinnen weiterhin viel Erfolg!

Die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft gehört mit zu dem Expertenkreis für Gründungsberatung hier in Wolfsburg. Frauen, die sich zum Thema Selbstständigkeit unverbindlich beraten lassen möchten, können gern einen Beratungstermin unter
05361-8972880 vereinbaren.


Volkswagen Immobilien erhält mit dem FaMi-Siegel erneut die Zertifizierung als familienfreundlicher und attraktiver Arbeitgeber

                                                                                                                  Foto: Volkswagen Immobilien
 
Volkswagen Immobilien wurde vom Überbetrieblichen Verbund Frau + Wirtschaft Lüneburg.Uelzen e.V. mit dem „FaMi-Siegel" als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet. 87% des möglichen Punktwertes bescheinigen VWI attraktive Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Brigitte Kaminski und Bettina Klim von der Gemeinschaftsinitiative Familiensiegel überreichten die Urkunde stellvertretend an VWI Geschäftsführer Michael Leipelt.
 
„Wir sind sehr stolz auf die Entwicklung, die wir in den letzten Jahren im Rahmen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei VWI realisieren konnten und freuen uns, dass uns das FaMi-Siegel diese attraktiven Arbeitsbedingungen erneut mit einem hervorragenden Wert bescheinigt. In unserer Strategie VWI 2025 haben wir den Anspruch formuliert, exzellenter und nachhaltiger Arbeitgeber sein und bleiben zu wollen, indem wir weiter aktiv und kreativ an unserer familiären Unternehmenskultur arbeiten", sagte VWI Geschäftsführer Michael Leipelt.

Im Rahmen der Strategie VWI 2025 bindet VWI seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in einer Denkwerkstatt zum Thema Arbeitgeberattraktivität aktiv in die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur ein und leitet aus den Ideen und Verbesserungsvorschlägen konkrete Maßnahmen und neue Handlungsfelder ab, die sich im Zuge neuer Arbeitswelten entwickeln.

„Neben den aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen konnten wir uns vor Ort ein Bild von Volkswagen Immobilien machen und freuen uns, dem Unternehmen sehr gute Arbeitsbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie, Pflege und Privatleben bescheinigen zu können. Überzeugt haben uns eine 35-Stunden-Woche mit Vertrauensarbeitszeit, unterschiedlichen Teilzeitmodellen sowie Möglichkeiten für mobiles Arbeiten, z.B. im Homeoffice. Begeistert hat uns besonders, dass bei VWI auch immer mehr junge Väter in Elternzeit gehen und die Familien davon profitieren", resümierte Brigitte Kaminski von der Gemeinschaftsinitiative Familiensiegel.

Das FaMi-Siegel wird durch die Gemeinschaftsinitiative FaMi-Siegel an Unternehmen und Organisationen in Nord-Ost-Niedersachsen vergeben, die ihre Familienfreundlichkeit dokumentieren wollen. Die Bewerbung ermöglicht eine strukturierte Betrachtung der betrieblichen Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie, Pflege und Privatleben und bietet Anhaltspunkte zur Weiterentwicklung der familien- und lebensphasenorientierten Personalpolitik. So werden im Bewerbungsprozess die Bereiche Unternehmenskultur, Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Wiedereinstieg, Personalentwicklung, Service für Familien und die Stärken in der Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen beleuchtet und bewertet. Weitere Informationen rund um das FaMi-Siegel finden Sie unter: www.fami-siegel.de

Weitere Information zu den Arbeitsbedingungen bei Volkswagen Immobilien finden Sie unter: www.vwimmobilien.de/karriere
Sowie im Nachhaltigkeitsbericht unter: www.vwimmobilien.de/nachhaltigkeit

 


 25 Jahre Überbetrieblicher Verbund Region Wolfsburg e.V.

Vor 25 Jahren, am 28. April 1994, gründeten 10 Unternehmen und Einrichtungen aus Wolfsburg den Überbetrieblichen Verbund Region Wolfsburg e.V. (ÜBV). Initiiert wurde dies von der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft in Wolfsburg. Sie ist gleichzeitig auch die Geschäftsstelle des Verbundes.

Drei der ursprünglichen Gründungsunternehmen, das Autohaus Wolfsburg, Hotz und Heitmann GmbH & Co.KG, die Werbeagentur CMdesign aus Wolfsburg und die Stadtwerke Wolfsburg engagieren sich bereits seit 25 Jahren im ÜBV. Dieses beispielhafte Engagement wurde bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung, die beim Mitgliedsbetrieb H&D – An HCL Technologies Company in Gifhorn stattfand, besonders geehrt.

v.l.n.r.: Olaf Radtke, Autohaus Wolfsburg; Wolfgang Kottmeyer, CMdesign Wolfsburg

  v.l.n.r.: Olaf Radtke, Autohaus Wolfsburg;
Wolfgang Kottmeyer, CMdesign und
Harald Behrends, Stadtwerke, beide Wolfsburg

Aktuell hat der Überbetriebliche Verbund 50 Mitgliedsunternehmen. Es handelt sich hier um Klein- und Mittelständische Betriebe (KMU) der Region Wolfsburg - Gifhorn – Helmstedt. Sie verfolgen das gemeinsame Ziel, im Dialog die existenzsichernde Beschäftigung von Frauen zu unterstützen und gleichzeitig die Fachkräftesicherung für die Betriebe zu erreichen.

Gemeinsames Bestreben des Verbundes ist die Förderung der Chancengleichheit von Frauen in der Wirtschaft und die Familienfreundlichkeit in Unternehmen sowie die Beschäftigungssicherung von Frauen und Männern in der Elternzeit. „Die Vielfalt der sich einbringenden Betriebe und die mitgeteilten Erfahrungsberichte sind stets eine gegenseitige Bereicherung für alle Mitgliedsbetriebe“, stellte Geschäftsstellenleiterin des ÜBV, Bettina Klim, zufrieden fest.

Die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege war auch auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung (s. Gruppenfoto) ein wichtiges Thema. So gibt es neben dem Geschäftsbericht für 2018 und der Vorstellung des Arbeitsprogramms für 2019 zwei Beiträge zu diesem Thema.

Welche praktikablen Lösungen kann es geben, um insbesondere Mitarbeiter, die durch die Pflege von Angehörigen belastet sind, im Unternehmen zu halten? Dieser Frage widmete sich das Projekt „Initiative zu Empowerment durch Partizipation – Bedarfsanalyse und Lösungswerkstatt zur Stärkung regionaler KMU“. 13 Betriebe, wovon acht Mitgliedsbetriebe des ÜBVs sind, nahmen an dem von der Wolfsburg AG initiierten Projekt teil.

Shanna Weiser, die das Projekt von Seiten der Wolfsburg AG leitete und Simuna Karadzic-Nahler, vom Kooperationspartner Allianz für die Region, stellten die betrieblichen Ergebnisse vor. Gemeinsam mit allen Projektpartnern wurde ein Leitfaden zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, ein Kurzvortrag mit Plakat-Ausstellung, ein Musterflyer, eine Checkliste für Betriebsunterweisungen sowie eine Wissenssammlung erarbeitet.

„Mit dem Abschluss des Projektes war es wichtig, die Ergebnisse nachhaltig zu sichern und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, so Weiser. „Dies wurde mit der Übergabe an den Überbetrieblichen Verbund Region Wolfsburg e.V. realisiert.“ In der Geschäftsstelle des Verbundes können Unternehmen die Materialien anfragen und weitere Informationen zur Mitgliedschaft erhalten.

Im zweiten Beitrag stellte Brigitte Kaminski vom Überbetrieblichen Verbund Frau + Wirtschaft Lüneburg.Uelzen e.V. auf kollektiven Wunsch der Mitgliedsbetriebe des Verbundes das FaMi-Siegel für Unternehmen vor. „Das FaMi-Siegel ist ein tolles Bindungsinstrument für KMU und insbesondere Kleinstbetriebe“, ist sich Brigitte Kaminski sicher. Denn auch hier ist der Hintergrund das Gewinnen und Halten von Fachkräften durch familienfreundliche Maßnahmen. Bettina Klim freut sich über die gute Zusammenarbeit mit dem Partnerverbund in Lüneburg.Uelzen. „Bereits sechs Mitgliedsbetriebe aus der Region Wolfsburg sind in 2018 mit dem FaMi-Siegel ausgezeichnet worden.“ In naher Zukunft werden es wohl noch mehr sein, denn es meldete spontan ein weiteres Unternehmen Interesse an.

Gern können sich Unternehmensvertreter über die Ziele und Angebote des Verbundes und die Vorteile einer Zusammenarbeit mit weiteren Unternehmen bei Bettina Klim, Leiterin der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft und Geschäftsstelle des Verbundes, informieren: Telefon 05361 897-2880, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.frauundwirtschaft.de

Vertreter der Mitgliedsbetriebe des ÜBV bei der Jahreshauptversammlung    Fotos: ÜBV


 
Workshop für Frauen mit dem Titel
"Bewerbungsgespräche authentisch meistern" erfolgreich durchgeführt


Manchmal bedeutet das vermeintlich Einfache eine große Herausforderung. Zum Beispiel das Meistern von Bewerbungsgesprächen nach einer längeren beruflichen Pause oder wenn eine Umorientierung nach langjähriger Mitarbeit beispielsweise aufgrund einer Standortaufgabe des Unternehmens erforderlich wird.

Zehn Frauen aus Süd-Ost-Niedersachsen nahmen im Mai an dem fünf Seminartage umfassenden Bewerbungstraining der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Wolfsburg-Gifhorn-Helmstedt teil.

Nach intensiver Vorbereitung zum Thema Ressourcen und zielgerichteten Ansatzpunkten bei Bewerbungen sowie einem Stimmtraining wurden Gesprächssituationen, wie sie in der Realität vorkommen, geschult und vorbereitet.

Die Seminartrainerin Karin Klaus-Witten ist von diesem konsequent ressourcenorientiertem Seminaraufbau absolut überzeugt: „Mich berührt es immer wieder, die Frauen in diesem Seminar zu begleiten und zu erleben, wie sie wachsen. Insbesondere die erlebte Wirksamkeit dieses Seminars für Frauen ist für mich äußerst wichtig. Ich freue mich sehr, dabei sein zu dürfen und die Teilnehmerinnen in ihrer Entwicklung zu unterstützen.“

Kooperationspartner für die realitätsnahen Gesprächssituationen ist das Institut Recht, Personalmanagement und Personalpsychologie der Ostfalia. Die angehenden PersonalerInnen des Instituts haben sich wie die Frauen intensiv und konkret auf eine bestehende Stellenausschreibung vorbereitet. Eine wirklichkeitsnahe Bewerbungssituation wurde so geschaffen.

Die Studierenden des eigens für diese Kooperation eingerichteten Wahlpflichtfaches wendeten „Ressourcenorientierte Interviewführung“ bei den Teilnehmerinnen an. Frage-, Reflexions- und Feedbacktechniken wurden in einer Live-Gesprächssituation erprobt – eine willkommene praktische Erfahrung für beide Seiten.

Über dies leistet das o.g. Institut der Fakultät Recht der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel mit dieser Kooperation ganz wie im Rahmen der „Dritten Mission“ der Hochschulen (neben den klassischen Aufgaben der Forschung und Lehre) gefordert, einen zusätzlichen Beitrag im Sinne von sozialgesellschaftlichem Engagement.

Das im Studium erworbene Wissen der Eignungsdiagnostik und Interviewführung wird von den Studierenden genutzt, um Frauen bei deren beruflicher Neuorientierung zu unterstützen. „Ich bin dankbar um diese besondere Kooperation, da meine StudentInnen so ihr erlerntes Wissen zur Führung von ressourcenorientierten Personalgesprächen in der Realität anwenden können“, so Prof. Dr. Monika Aldinger von der Ostfalia.

„Es entsteht eine echte Win-Win-Situation, von der die Studierenden, die beratenen Frauen und die Betriebe der Region profitieren, indem ihnen der Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften erschlossen wird, auf die sie sonst wahrscheinlich nie aufmerksam geworden wären“, ergänzt Veranstaltungsinitiatorin und Leiterin der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Bettina Klim.

Es war aufgrund der hohen Nachfrage innerhalb kurzer Zeit die dritte Auflage des Seminarangebotes. Das logisch folgende Commitment der Beteiligten: „Eine Wiederholung dieses Veranstaltungsformates für 2020 wird geplant!“

Vorne 1. Reihe von links nach rechts: Karin Klaus-Witten (Seminartrainerin),  
Bettina Klim (Leitung Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft WOB-GF-HE)
Reihe 2 links: Prof. Dr. Monika Aldinger (Institut Recht, Personalmanagement und Personalpsychologie, Ostfalia Wolfenbüttel) mit den StudentInnen der Ostfalia und den TeilnehmerInnen                                                        Bild: Wolfsburg AG

 


Koordinierungsstelle
Frau und Wirtschaft
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