Chancen für Frauen und Betriebe

Positive Unternehmenskultur – „Kollegiale Meetups“ als Bindungselement für Fachkräfte


                                                                                                                                                       Foto: ÜBV

Im Wettbewerb um Fachkräfte müssen sich kleine und mittelständische Betriebe stärker denn je als attraktive Arbeitgeber präsentieren. Die Arbeitgeberattraktivität wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, so auch von einer gut funktionierenden Kommunikation innerhalb eines Unternehmens. Sein Wissen zu diesem Thema gab Dr. Andreas Selck, Geschäftsführender Partner der Unternehmensberatung PE-Solutions, am 18. November an interessierte Mitgliedsbetriebe des Überbetrieblichen Verbundes Region Wolfsburg e.V. (ÜBV) weiter. Unter dem ÜBV-Motto „Von Betrieben – für Betriebe“ wies er unter anderem auf die Bedeutung von sogenannten kollegialen Meetups hin.

Von dem Engagement zeigte sich Bettina Klim, Geschäftsstellenleiterin des ÜBV, begeistert: „Wer in seinem Unternehmen einen interessanten Workshop anbietet, lädt auch andere UnternehmensvertreterInnen des Verbundes dazu ein. So entstehen Synergieeffekte. Das belegen die Erfahrungsberichte aus unserem Verbund.“ Auch wenn die bisherige Arbeit schon zahlreiche Früchte trägt, wünscht sich Bettina Klim noch mehr Zulauf: „Jedes weitere Unternehmen bereichert unser Netzwerk und erzeugt mehr Wissens-Potenzial.“

Inzwischen gehören dem Überbetrieblichen Verbund Region Wolfsburg e.V. über 50 Klein- und Mittelständische Betriebe der Region an. Im gemeinsamen Austausch fördert der ÜBV beispielsweise die Chancengleichheit in Betrieben sowie die existenzsichernde Beschäftigung von Frauen. Eine große Herausforderung stellt derzeit die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege dar.

Wer sich für einen überbetrieblichen Austausch interessiert, kann sich gern an die Geschäftsstelle des Überbetrieblichen Verbundes Wolfsburg e.V. wenden.

Kontakt:

Bettina Klim, Leiterin der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft und Geschäftsstellenleitung des ÜBV:
Telefon 05361 897-2880
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.frauundwirtschaft.de


Volkswagen Immobilien erhält mit dem FaMi-Siegel erneut die Zertifizierung als familienfreundlicher und attraktiver Arbeitgeber

                                                                                                                  Foto: Volkswagen Immobilien
 
Volkswagen Immobilien wurde vom Überbetrieblichen Verbund Frau + Wirtschaft Lüneburg.Uelzen e.V. mit dem „FaMi-Siegel" als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet. 87% des möglichen Punktwertes bescheinigen VWI attraktive Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Brigitte Kaminski und Bettina Klim von der Gemeinschaftsinitiative Familiensiegel überreichten die Urkunde stellvertretend an VWI Geschäftsführer Michael Leipelt.
 
„Wir sind sehr stolz auf die Entwicklung, die wir in den letzten Jahren im Rahmen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei VWI realisieren konnten und freuen uns, dass uns das FaMi-Siegel diese attraktiven Arbeitsbedingungen erneut mit einem hervorragenden Wert bescheinigt. In unserer Strategie VWI 2025 haben wir den Anspruch formuliert, exzellenter und nachhaltiger Arbeitgeber sein und bleiben zu wollen, indem wir weiter aktiv und kreativ an unserer familiären Unternehmenskultur arbeiten", sagte VWI Geschäftsführer Michael Leipelt.

Im Rahmen der Strategie VWI 2025 bindet VWI seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in einer Denkwerkstatt zum Thema Arbeitgeberattraktivität aktiv in die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur ein und leitet aus den Ideen und Verbesserungsvorschlägen konkrete Maßnahmen und neue Handlungsfelder ab, die sich im Zuge neuer Arbeitswelten entwickeln.

„Neben den aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen konnten wir uns vor Ort ein Bild von Volkswagen Immobilien machen und freuen uns, dem Unternehmen sehr gute Arbeitsbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie, Pflege und Privatleben bescheinigen zu können. Überzeugt haben uns eine 35-Stunden-Woche mit Vertrauensarbeitszeit, unterschiedlichen Teilzeitmodellen sowie Möglichkeiten für mobiles Arbeiten, z.B. im Homeoffice. Begeistert hat uns besonders, dass bei VWI auch immer mehr junge Väter in Elternzeit gehen und die Familien davon profitieren", resümierte Brigitte Kaminski von der Gemeinschaftsinitiative Familiensiegel.

Das FaMi-Siegel wird durch die Gemeinschaftsinitiative FaMi-Siegel an Unternehmen und Organisationen in Nord-Ost-Niedersachsen vergeben, die ihre Familienfreundlichkeit dokumentieren wollen. Die Bewerbung ermöglicht eine strukturierte Betrachtung der betrieblichen Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie, Pflege und Privatleben und bietet Anhaltspunkte zur Weiterentwicklung der familien- und lebensphasenorientierten Personalpolitik. So werden im Bewerbungsprozess die Bereiche Unternehmenskultur, Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Wiedereinstieg, Personalentwicklung, Service für Familien und die Stärken in der Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen beleuchtet und bewertet. Weitere Informationen rund um das FaMi-Siegel finden Sie unter: www.fami-siegel.de

Weitere Information zu den Arbeitsbedingungen bei Volkswagen Immobilien finden Sie unter: www.vwimmobilien.de/karriere
Sowie im Nachhaltigkeitsbericht unter: www.vwimmobilien.de/nachhaltigkeit

 


 25 Jahre Überbetrieblicher Verbund Region Wolfsburg e.V.

Vor 25 Jahren, am 28. April 1994, gründeten 10 Unternehmen und Einrichtungen aus Wolfsburg den Überbetrieblichen Verbund Region Wolfsburg e.V. (ÜBV). Initiiert wurde dies von der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft in Wolfsburg. Sie ist gleichzeitig auch die Geschäftsstelle des Verbundes.

Drei der ursprünglichen Gründungsunternehmen, das Autohaus Wolfsburg, Hotz und Heitmann GmbH & Co.KG, die Werbeagentur CMdesign aus Wolfsburg und die Stadtwerke Wolfsburg engagieren sich bereits seit 25 Jahren im ÜBV. Dieses beispielhafte Engagement wurde bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung, die beim Mitgliedsbetrieb H&D – An HCL Technologies Company in Gifhorn stattfand, besonders geehrt.

v.l.n.r.: Olaf Radtke, Autohaus Wolfsburg; Wolfgang Kottmeyer, CMdesign Wolfsburg

  v.l.n.r.: Olaf Radtke, Autohaus Wolfsburg;
Wolfgang Kottmeyer, CMdesign und
Harald Behrends, Stadtwerke, beide Wolfsburg

Aktuell hat der Überbetriebliche Verbund 50 Mitgliedsunternehmen. Es handelt sich hier um Klein- und Mittelständische Betriebe (KMU) der Region Wolfsburg - Gifhorn – Helmstedt. Sie verfolgen das gemeinsame Ziel, im Dialog die existenzsichernde Beschäftigung von Frauen zu unterstützen und gleichzeitig die Fachkräftesicherung für die Betriebe zu erreichen.

Gemeinsames Bestreben des Verbundes ist die Förderung der Chancengleichheit von Frauen in der Wirtschaft und die Familienfreundlichkeit in Unternehmen sowie die Beschäftigungssicherung von Frauen und Männern in der Elternzeit. „Die Vielfalt der sich einbringenden Betriebe und die mitgeteilten Erfahrungsberichte sind stets eine gegenseitige Bereicherung für alle Mitgliedsbetriebe“, stellte Geschäftsstellenleiterin des ÜBV, Bettina Klim, zufrieden fest.

Die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege war auch auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung (s. Gruppenfoto) ein wichtiges Thema. So gibt es neben dem Geschäftsbericht für 2018 und der Vorstellung des Arbeitsprogramms für 2019 zwei Beiträge zu diesem Thema.

Welche praktikablen Lösungen kann es geben, um insbesondere Mitarbeiter, die durch die Pflege von Angehörigen belastet sind, im Unternehmen zu halten? Dieser Frage widmete sich das Projekt „Initiative zu Empowerment durch Partizipation – Bedarfsanalyse und Lösungswerkstatt zur Stärkung regionaler KMU“. 13 Betriebe, wovon acht Mitgliedsbetriebe des ÜBVs sind, nahmen an dem von der Wolfsburg AG initiierten Projekt teil.

Shanna Weiser, die das Projekt von Seiten der Wolfsburg AG leitete und Simuna Karadzic-Nahler, vom Kooperationspartner Allianz für die Region, stellten die betrieblichen Ergebnisse vor. Gemeinsam mit allen Projektpartnern wurde ein Leitfaden zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, ein Kurzvortrag mit Plakat-Ausstellung, ein Musterflyer, eine Checkliste für Betriebsunterweisungen sowie eine Wissenssammlung erarbeitet.

„Mit dem Abschluss des Projektes war es wichtig, die Ergebnisse nachhaltig zu sichern und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, so Weiser. „Dies wurde mit der Übergabe an den Überbetrieblichen Verbund Region Wolfsburg e.V. realisiert.“ In der Geschäftsstelle des Verbundes können Unternehmen die Materialien anfragen und weitere Informationen zur Mitgliedschaft erhalten.

Im zweiten Beitrag stellte Brigitte Kaminski vom Überbetrieblichen Verbund Frau + Wirtschaft Lüneburg.Uelzen e.V. auf kollektiven Wunsch der Mitgliedsbetriebe des Verbundes das FaMi-Siegel für Unternehmen vor. „Das FaMi-Siegel ist ein tolles Bindungsinstrument für KMU und insbesondere Kleinstbetriebe“, ist sich Brigitte Kaminski sicher. Denn auch hier ist der Hintergrund das Gewinnen und Halten von Fachkräften durch familienfreundliche Maßnahmen. Bettina Klim freut sich über die gute Zusammenarbeit mit dem Partnerverbund in Lüneburg.Uelzen. „Bereits sechs Mitgliedsbetriebe aus der Region Wolfsburg sind in 2018 mit dem FaMi-Siegel ausgezeichnet worden.“ In naher Zukunft werden es wohl noch mehr sein, denn es meldete spontan ein weiteres Unternehmen Interesse an.

Gern können sich Unternehmensvertreter über die Ziele und Angebote des Verbundes und die Vorteile einer Zusammenarbeit mit weiteren Unternehmen bei Bettina Klim, Leiterin der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft und Geschäftsstelle des Verbundes, informieren: Telefon 05361 897-2880, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.frauundwirtschaft.de

Vertreter der Mitgliedsbetriebe des ÜBV bei der Jahreshauptversammlung    Fotos: ÜBV


 


"Beschäftigungsperspektiven im Wandel"

Expertenforum Personal anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der
Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Wolfsburg-Gifhorn-Helmstedt
15. November 2018 im Schloss Wolfsburg

"Vor dem Hintergrund des bestehenden und sich verstärkenden Fachkräftemangels können die Betriebe nicht darauf verzichten, gut qualifizierte Frauen zu beschäftigen.", stellen Bettina Klim, Leiterin der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft und Alexandra Felis, Vorsitzende des Überbetrieblichen Verbundes, fest.

So war dann auch das Thema des Expertenforums Personal Wolfsburg, das anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft stattfand, "Beschäftigungsperspektiven im Wandel".

Etwa 120 TeilnehmerInnen aus  Wirtschaft, Politik und aus der ArbeitnehmerInnenschaft diskutierten zu den Entwicklungsmöglichkeiten insbesondere von Frauen in der Arbeitswelt unter dem Aspekt des Fachkräfteengpasses und des Potentials von Vielfalt und Digitalisierung.

Dazu beleuchteten in ihrem Vortrag Dr. Wiebke Ankersen und Christian Berg von der AllBright Stiftung Berlin das Potential von Vielfalt in Führungspositionen in der Wirtschaft.

Um "Wirtschaftskraft im Zeitalter von Digitalisierung und Diversität" und dies als Chance für Gender zu nutzen, ging es im Vortrag von Petra Polk, Keynote Speakerin und Netzwerkexpertin.

Grußworte überbrachten Katja Taranczewski vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Hannover, Bärbel Weist, Bürgermeisterin der Stadt Wolfsburg und Oliver Syring, Vorstand der Wolfsburg AG.

 


Expertenforum Personal Wolfsburg zum Thema „Betriebliche Unterstützung
im Pflegefall“ am 24. April 2014 bei der Wolfsburg AG

Das Expertenforum Personal Wolfsburg des Überbetrieblichen Verbundes Region Wolfsburg e.V. und der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft widmete sich dem Thema „Betriebliche Unterstützung im Pflegefall“. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und unter dem Aspekt des Fachkräftebedarfs der Wirtschaft lohnt es sich auch für kleine und mittelgroße Betriebe, die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und familiärer Pflegeverantwortung der Beschäftigten in den Blickpunkt unternehmerischen Handelns zu rücken.


 

 

 

Wolfsburg AG

 

 

Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft

Überbetrieblicher Verbund
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Geschäftsstelle:
Koordinierungstelle Frau und Wirtschaft
Wolfsburg - Gifhorn - Helmstedt

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38440 Wolfsburg
Telefon: 05361 897-2880
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