Die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft ist eine anerkannte Beratungsstelle zur beruflichen und betrieblichen Förderung von Frauen in der Region Wolfsburg-Gifhorn-Helmstedt. In Zusammenarbeit mit Klein- und Mittelständischen Betrieben vereint im Überbetrieblichen Verbund Region Wolfsburg e.V. bietet die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Informationen, Beratung und Weiterbildung zum Kompetenzerhalt in der Elternzeit, zur Berufsrückkehr nach der Familienphase, zur beruflichen Neuorientierung, Weiterentwicklung und Existenzgründung.

Die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft bietet: Einzelgespräche zur beruflichen Standortbestimmung, zur Entwicklung und Förderung eigener Potentiale, Informationsveranstaltungen zur Orientierung auf dem Arbeitsmarkt und Seminare rund um das Thema Kompetenzerhalt und Wiedereinstieg in die Erwerbsarbeit. Die Beratungsgespräche sind kostenlos und vertraulich. Die Seminare finden in der Regel am Vormittag und nach Bedarf mit Kinderbetreuung statt. 

Die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen und Einrichtungen des Überbetrieblichen Verbunds gewährleistet die Nähe zur betrieblichen Wirklichkeit. Bedarfsanalysen und Anforderungsprofile im konkreten Erwerbsleben können so im engen Dialog ermittelt werden. 

Die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft in Wolfsburg ist eine von 24 Einrichtungen des Landes Niedersachsen mit dem Auftrag, die berufliche und existenzsichernde Beschäftigung von Frauen zu fördern. Trägerin der Koordinierungsstelle in Wolfsburg (zuständig für die Region Wolfsburg-Gifhorn-Helmstedt) ist die Wolfsburg AG. Gefördert wird der Betrieb der Koordinierungsstelle im Wesentlichen aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und des Europäischen Sozialfonds. 

Berufliche und betriebliche Förderung von Frauen in Niedersachsen

Die niedersächsische Landesregierung unterstützt die berufliche Förderung und Qualifizierung von Frauen, um sie ihrem Bevölkerungsanteil entsprechend dauerhaft in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Koordinierungsstellen sollen durch Beratung, Qualifizierung und engen Kontakt zu regionalen Betrieben dazu beitragen, die spezifischen Arbeitsmarktprobleme von Frauen abzubauen. Ziel ist es, die berufliche Gleichstellung von Frauen und ihre Integration in das Erwerbsleben nach der Familienphase zu fördern. Die Koordinierungsstellen fungieren dabei als Bindeglied zwischen der regionalen Wirtschaft, dem Arbeitsmarkt, den Weiterbildungseinrichtungen und den Frauen vor Ort. Zugleich sollen sie in Zusammenarbeit mit den Betrieben in der Region neue Wege für familienfreundliche Arbeitsbedingungen aufzeigen, um qualifizierte Arbeitskräfte und damit ein wichtiges Innovationspotential für den Arbeitsmarkt zu erschließen und zu erhalten.